02.11.2018

 

Der diesjährige Prix ATEC geht an das Murtner Lichtfestival. Das gab die Jury gestern Abend anlässlich der Wallenried-Gespräche im Golfclub bekannt.

Mit dem Prix ATEC werden jedes Jahr besondere Ideen und aussergewöhnliche Leistungen der Region honoriert. Der 19. Prix ATEC geht an die Organisatoren des Lichtfestivals Murten: «Die Veranstalter sorgen mit grossem Einsatz dafür, dass das Zähringerstädtchen aus dem Winterschlaf erwacht», sagte Mario Rottaris, Präsident der Jury des Prix ATEC, gestern Abend zu den Gästen der Wallenried-Gespräche im Golfclub Wallenried. Die Idee für das Murtner Lichtfestival wurde im Sommer 2015 geboren. «Das Organisationskomitee unter der Leitung von Murten Tourismus hatte trotz anfänglich grosser Skepsis und Unsicherheit entschieden,
die erste Ausgabe im Januar 2016 zu lancieren», sagte Rottaris. «Dank dem enormen Engagement und der Unterstützung der Behörden, der Anwohner und des Gewerbes ist es den Organisatoren gelungen, einen echten Lichtblick im Januarloch zu kreieren.» Mit 65 000 Besucherinnen und Besuchern sei das Festival bei seiner dritten Ausgabe im letzten Januar zu einem beliebten Ausflugsziel avanciert – sowohl in der Deutschschweiz als auch in der Romandie. «Einer vierten Ausgabe steht somit nichts im Wege, wurden doch eine enorme mediale Wirksamkeit und ein wirtschaftlicher Impakt für die Region erzielt.» Der Prix ATEC ist mit 5000 Franken dotiert und wird von der Firma ATEC Personal AG gestiftet.

 


 

Die Flamme

Das Lichtfestival war an der Preisübergabe vertreten durch Marianne Siegenthaler, Präsidentin von Murten Tourismus, und Stephane Moret, Direktor Murten Tourismus. Marianne Siegenthaler bedankte sich für den Preis und kündigte an, das Geld für die wachsende Helferfamilie verwenden zu wollen. Es habe Momente gegeben, «in denen wir alles komplett infrage gestellt haben», sagte Stephane Moret seinerseits. «Wir werden versuchen, die Flamme für das Festival am Leben zu erhalten und in Murten langfristig eine neue Winterdynamik zu schaffen.»


(Bericht der Freiburger-Nachrichten vom 31.10.2018)

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