Region Fribourg Bern

Publikationsdatum: 
02.11.2011
Bevor an den Wallenried-Gesprächen gestern Abend der Prix Atec verliehen wurde, gehörte die Aufmerksamkeit Andreas Thiel. Der Berner Satiriker sprach über Atheisten («Sie schauen in den Spiegel und glauben, was sie sehen»), über die Fotosynthese bei Wellensittichen und über die Möglichkeit, dass Bananen gerade sind, das Universum sich aber um sie herum krümmt. Hauptsächlich aber war Thiel gekommen, um den anwesenden Wirtschaftsvertretern zu erklären, wieso es – gerade auch als Unternehmer – gut ist, ein Querdenker zu sein. Wenn man in einem Boot auf dem Mainstream fahre und den Finger ins ...
Publikationsdatum: 
02.11.2011
Mit dem jährlich verliehenen Prix ATEC von Fr. 5`000.- sollen neuartige Ideen oder aussergewöhnliche Projekte der Region unterstützt werden. Ein modernes und dynamisches Image soll gefördert werden und die Projekte sollen Ausdruck sein für positives und zukunftsweisendes Handeln, unabhängig davon, ob sie aus dem Bereich Kultur, Politik, Wirtschaft oder Sport stammen. Projekte können bei der ATEC Personal AG angemeldet werden. «Ich bin eine röhrende Drossel» Der Freiburger MusikerGustav hat am Mittwoch den Prix Atec erhalten. Im Interview erklärt er, wie Auszeichnungen seine Karriere festigen ...
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27.10.2011
Das lateinische Verb «tolerare» bedeutet im Grundsatz «duldsam und nachsichtig sein». Nun scheint aber unserer Gesellschaft und im herrschenden Zeitgeist nicht mehr ganz so klar zu sein, wer als tolerant oder intolerant gilt! Verursacher von Emissionen irgendwelcher Art sind selbstverständlich nicht tolerant, erwarten aber oft, dass die Umgebung mit ihrem Tun einverstanden, duldsam und nachsichtig ist. Als tolerant sollten also diejenigen gelten, welche all dies ertragen, aber wegen fehlender Zivilcourage häufig nur die Faust im Sack machen, damit die Kirche ja im Dorf bleibt. Logisch – ...
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04.08.2011
Kennen Sie das Gefühl, zu meinen, manchmal alles alleine durchziehen zu können? Kaum ist dieser Gedanke allerdings fertig gedacht, wird einem ziemlich schnell bewusst, dass ohne die Mitmenschen eigentlich nichts, überhaupt nichts möglich ist! Wir sind ganz auf uns alleine gestellt kaum in der Lage, auch nur die banalsten Dinge zu erfinden, geschweige denn zu produzieren. Individuelle Kompetenzen und Talente sind isoliert praktisch nutzlos. Selbst beeindruckende Genies der Weltgeschichte wären alleine kaum lebensfähig gewesen und wohl verhungert. Diverse Errungenschaften, die uns viele ...
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31.05.2011
An den Wallenried-Gesprächen vom Montag sprach der erfolgreiche Manager Jean-Claude Biver über fehlende Ethik. Wallenried Erstes Gebot: Du sollst lieben. Zweites Gebot: Du sollst respektieren. Drittes Gebot: Du sollst verzeihen. So einfach sei das Rezept, um ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden, sagt Jean-Claude Biver. Er muss es wissen, denn der Luxemburger schreibt als Manager in der Schweizer Uhrenindustrie eine Erfolgsstory nach der anderen – aktuell als CEO der Firma Hublot. Biver war am Montag Gastreferent an den Wallenried-Gesprächen, die der Düdinger Unternehmer Heinz Pfander ...
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12.05.2011
Auch wenn uns das aktuelle Weltgeschehen mit immer neuen Ereignissen in Atem hält und sich die Medien kaum mehr entscheiden können, wie sie die Prioritäten setzen wollen, sind es oft auch die vermeintlich unwichtigen Dinge im Leben, welchen wir Beachtung schenken sollten. Sie kennen die Situation: Gastgeber: «Was wiiter zum Aperitif? Wyssa – Roota – Pier – Schampanier – Prosecco – Schüü – Coca – Minerau mit/ohni…?» Bsuech: «Mier isch glych!» Auf die weitere Nachfrage kommt meistens die vielsagende Rückfrage: «Was heschù grad offe?» und danach vielleicht noch «Ù dù – was triichschù?» Diese ...
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17.02.2011
Es war also einmal eine Insel im weiten, weiten Meer - man könnte sie beliebig Bund, Kanton oder auch Gemeinde nennen -, auf der viele verschiedene Menschen gestrandet waren. Das Leben war nicht einfach! Ein von den Gestrandeten selbst installiertes Regelwerk - auch Verwaltung und Politik genannt - war zwar etwas aufwendig, schien aber mehr oder weniger zu funktionieren. Das gemeinsame Überleben wurde möglich, indem sich die meisten auf irgendeine Art und Weise nützlich machten. Je nach Eignung wurden die anfallenden und nötigen Arbeiten von den Fleissigen verrichtet, damit auch für die ...
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22.01.2011
Handwerk, High-Tech, Forschung und Erwartungen in der Herzchirurgie: darüber sprach Herzchirurg Thierry Carrel, Leiter der Uniklinik für Herz- und Gefässchirurgie am Inselspital Bern, an den 28. Wallenried-Gesprächen. Die Herzchirurgie ist eine junge Sparte. Vor 50 Jahren gab es bei Herzoperationen noch keine Maschine, an welcher der Patient zwecks Blutentleerung angeschlossen werden konnte. Die Funktion hatte ein anderer Mensch zu erfüllen. Heute kann man sich sowas kaum noch vorstellen. Auch dass früher ein Patient im Rahmen des Genesungsprozesses einen Koffer hinter sich herzog, in dem die ...
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21.01.2011
Die 27. Wallenried-Gespräche standen ganz im Zeichen des Fussballs: Der Fussballtrainer und WM-Kommentator Hanspeter Latour erzählte, wie er als Trainer funktioniert, und gab etliche Anekdoten aus seiner Karriere Preis. Wallenried «Für einmal ist die Tatsache, dass die Schweiz nicht so gut Fussball spielt, gar nicht so schlecht», erklärte Heinz Pfander, Unternehmer und Initiant der Wallenried-Gespräche. Denn bei einem Vorstoss der Schweiz ins WM-Halbfinale wäre Gastredner Hanspeter Latour am Donnerstag noch als Kommentator in Südafrika im Einsatz gewesen. Dank dem vorzeitigen Ausscheiden der ...
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18.01.2011
Der Düdinger Unternehmer Heinz Pfander konnte am Donnerstagabend Thomas Bucheli, den TV-Wetterfrosch der Nation, als Redner an den 24. Wallenried-Gesprächen vorstellen. Und dieser wusste mit seinen sehr interessanten Ausführungen die rund 100 geladenen Gäste zu begeistern. Er räumte sogleich mit falschen Stimmen des Volkes auf. «Nein, der Mond hat nichts mit dem Wetter zu tun», meinte er. Und auch der Föhn bedeute auf der Alpennordseite nicht immer schönes Wetter. 30 Modelle, um eine Vorhersage zu wagen Aufgrund der Ausführungen von Thomas Bucheli konnte der Zuhörer erahnen, was es heute ...

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